Die Schaufeln und Spitzhacken des Weltraums. Wenn Starts günstig werden, liefern die Zulieferer die Mengen.
Zulieferer sind eine risikoärmere Möglichkeit, am Weltraumausbau teilzunehmen: Sie verkaufen an jeden Startanbieter, anstatt auf eine einzige Rakete zu setzen. Das Risiko ist die Konzentration – einige sind von einem einzigen Großkunden abhängig.
Jede Rakete und jeder Satellit wird aus Speziallegierungen, additiv gefertigten Teilen, Industriegasen und Chipdesign-Software gebaut. Mit steigender Startkadenz und sinkenden Kosten fließt die Nachfrage die Lieferkette hinunter zu den Unternehmen, die die Komponenten herstellen – und zur SpaceX-Lieferkette.
Die Redwire Corporation ist eine direkte Wette auf die aufkeimende Raumfahrtwirtschaft und profitiert von steigenden Ausgaben für die Weltrauminfrastruktur. Sie dient der Branche als 'picks and shovels'-Anbieter. Das Unternehmen ist zudem strategisch als vertrauenswürdiger Hauptauftragnehmer für Raumfahrzeuge der nächsten Generation positioniert.
Velo3D ist ein verifizierter SpaceX-Zulieferer, der additive Fertigung für Raketenkomponenten nutzt. Das Unternehmen bietet spekulatives Supply-Chain-Exposure für den Starship-Hochlauf.
Linde profitiert von der expandierenden Raumfahrtwirtschaft durch die essenzielle Lieferung von Industriegasen wie Helium und Wasserstoff. Dies bietet ein diversifiziertes, risikoärmeres Exposure gegenüber der Launch-Lieferkette.
Synopsys ist positioniert, um von der aufkeimenden Raumfahrtwirtschaft zu profitieren, indem es ASICs/TPUs für Rechenzentren im Weltraum entwirft, insbesondere für Konstellationen wie Starlink, und dabei seine AI-gesteuerten Engineering-Lösungen nutzt.
ATI ist ein wichtiger Zulieferer in der Raumfahrtwirtschaft, der Spezialmaterialien für anspruchsvolle Anwendungen wie Starship liefert und von steigenden Startfrequenzen profitiert. Das Management verweist auf einen Auftragsbestand von 4,1 Milliarden Dollar, der an langfristige Verträge gebunden ist.
Carpenter Technology ist positioniert, um von erhöhten Start- und Verteidigungsbauraten aufgrund seiner kritischen Materialien in Luft- und Raumfahrtstrukturen zu profitieren. Starke Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 spiegeln eine beschleunigte Nachfrage und operative Umsetzung wider.